Zahnchirurgie


Extraktion:

Der Grund einer Zahnentfernung kann prophylaktisch oder therapeutisch sein. Das kann der Fall sein bei:
stark kariös zerstörten Zähnen
stark gelockerten Zähnen durch Parodontose
nicht therapierbarer Entzündung der Wurzelspitze
kieferorthopädische Gründe (z. B. Platzmangel etc.)
Längsfraktur

Nach der Betäubung wird der Zahn mit einer Extraktionszange oder einem Hebel aus dem Kieferknochen gezogen. Die Alveole (Zahnfach) wird mit einem scharfen Löffel gesäubert. Hinterher bekommt der Patient einen kleinen Tupfer zum Aufbiss.
Wichtig ist die Vermeidung von Kaffee, Alkohol und Nikotin zwei Tage nach der Extraktion. Bei starker Schwellung können an den ersten beiden Tagen feucht-kalte Umschläge aufgelegt werden.


Wurzelspitzenresektion (WSR):

Unter einer WSR versteht man die chirurgische Kürzung der Wurzelspitze um etwa 3-4 mm. Eine WSR kann notwendig sein, wenn z. B. trotz einer korrekt durchgeführten Wurzelkanalbehandlung eine bleibende Entzündung der Wurzelspitze vorliegt oder eine anatomische Besonderheit (z. B. starke Wurzelkrümmung) eine Wurzelfüllung erschwert hat.