Zahnfüllungen


Es gibt verschiedene Möglichkeiten ihre Zähne mit einer Füllung zu versorgen:

Adhäsive Kunststofffüllung:

Zur Vorbereitung einer adhäsiven Kunststofffüllung wird die Füllungskavität (präpariertes Loch) zunächst mit einem Ätzgel „aufgeraut“. Dadurch entsteht eine retentive Oberfläche (Zapfenmuster) auf der der Kunststoff besser haften kann. Die Kunststofffüllung wird in kleinen Portionen in die Kavität eingebracht und mit einer Polymerisationlampe ausgehärtet. Die dafür verwendeten Kunststoffe sind „lichthärtende Komposite“. Die Haltbarkeit der adhäsiven Kunststofffüllung ist sehr gut, da sie praktisch in die Kavität „geklebt“ werden.


Chemisch härtende Kunststofffüllung:

Es werden zwei Pasten miteinander vermischt. In der einen Paste befindet sich ein Katalysator, der die Aushärtung in Gang bringt. Die chemisch härtende Kunststofffüllung wird ohne vorheriges Anätzen in die Kavität „gestopft“.


Amalgamfüllung:

Dies ist eine Füllung aus Quecksilberlegierungen (40% Silber, 32% Zinn, 30% Kupfer, 5% Indium, 3% Quecksilber, 2% Zink). Aufgrund gesundheitlicher Bedenken und ästhetischen Gründen wird sie heute immer seltener verwendet.
Der Vorteil der Amalgamfüllung ist, dass sie sehr fehlertolerant auch unter schwierigen Bedingungen im Mund ist. Die Kavität muss allerdings etwas größer gestaltet werden als bei den Kunststofffüllungen, da es einer gewissen Materialstärke bedarf. Zahnfüllungen